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Sonntag, den 15. März 2009 um 11:34 Uhr |
Achtung: Kartenleser mit Bezeichnungen wie "8-in-1", "9-in-1" usw. sind in der Regel ausschließlich für Speicherkarten von mobilen Geräten oder Digitalkameras geeignet. Diese Geräte sind hier nicht gemeint! Hier werden ausschließlich HBCI-Chipkartenleser betrachtet.
HBCI-Chipkartenleser gibt es in allen Varianten aber nicht jeder eignet sich auch für sicheres Onlinebanking. HBCI-Chipkartenleser werden überwiegend als externe Geräte angeboten, obwohl es auch schon einige Einbaugeräte gibt. Bei den externen Geräten hat sich der USB-Anschluss als Schnittstelle durchgesetzt. Damit die Chipkartenleser mit den verschiedenen Anwendungen problemlos zusammenarbeiten, benötigt man Treiber. Für viele Anwendungen werden sogenannte Personal Computer/Smart Card PC/SC-Treiber benötigt. Für Homebanking und beispielsweise elektronische Unterschrift werden aber teilweise auch noch CardTerminal Application Programming Interface CT-API-Treiber benötigt. Um mögliche Problem von verne herein zu vermeiden, sollte ein Chipkartenleser am besten beide Treiberarten mitbringen.
Chipkartenleser werden je nach Ausstattung in Sicherheitsklassen eingeteilt. Man unterscheidet hierbei zwischen den folgenden Sicherheitsklassen:
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Sicherheitsklasse 1 Keine besonderen Sicherheitsmerkmale, dient lediglich als Lesegerät für Chipkarten. Für Onlinebanking nicht zu empfehlen!
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Sicherheitsklasse 2 Diese Geräte verfügen über eine eigene sichere Tastatur, über die z. B. die Geheimzahl einer Homebanking-Chipkarte direkt am Lesegerät eingegeben werden kann. Ein Ausspähen der PIN am PC wird damit praktisch ausgeschlossen. Diese Kartenleser eignen sich prinzipiel für Onlinebanking.
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Sicherheitsklasse 3 Diese Geräte haben zusätzlich zur sicheren Tastatur auch noch ein Display. Während des Bezahlvorganges kann hier der abzubuchende Betrag oder die Kontoempfängernummer nochmals angezeigt werden. Damit kann eine eventuelle Manipulation des Betrages oder der Kontonummer des Empfängers aufgedeckt werden. Für Onlinebanking zu empfehlen!
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Sicherheitsklasse 3 zertifiziert nach Secoder-Standard Dem aktuellen Stand der Technik entsprechen Geräte der Sicherheitsklasse 3, die nach dem Secoder-Standard zertifiziert sind. Der Secoder-Standard wurde vom Zentralen Kreditausschuss (ZKA) eingeführt. Nur Geräte die den strengen Sicherheitskriterien entsprechen, können disese Zertifzierung erhalten. Ein solches Gerät hat beispielsweise eine eingebaute Firewall, welche die Kommunikation zwischen PC und Lesegerät überwacht. Bei Verdacht auf Phishing oder Datenmissbrauch wird der Zugriff auch die Chipkarte unterbunden. Viele ältere HBCI-Chipkartenleser der Sicherheitsklasse 3 können durch ein Firmware-Update auf den Secoder-Standard aufgerüstet werden.
Empfehlung: Sehr zu empfehlen ist hier das Gerät cyberJack® secoder von ReinerSCT. Das Gerät entspricht dem neuesten Sicherheitsstandard und bringt alles mit, was man für sicheres Onlinebanking benötigt. Das Gerät ist gerade auch für Einsteiger sehr gut geeignet, da es einfach in der Handhabung ist. Ich habe das Gerät selbst im Einsatz und bin sehr zufrieden damit. Die Installation unter Vista ist absolut problemlos.
Bestellt werden kann das Gerät auf der Seite von StarMoney 7.0. Die Geräte finden Sie unter "Produkte". Alternativ gibt es den Kartenleser auch bei Conrad unter REINER SCT CYBERJACK SECODER. |
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 11. August 2009 um 19:59 Uhr |