Der Erfinder der Mind-Map Methode ist der 1942 in London geborene Tony Buzan. Die Idee hinter den Mind Maps ist es Informationen bildhaft ("gehirngerecht") darzustellen, ums sich so das Einprägen zu erleichtern. Dazu ein bischen Theorie:
Das Gehirn besteht aus zwei Gehirnhälften, wobei jede Hälfte bei bestimmten Aktivitäten dominiert. Die linke Gehirnhälfte dominiert bei Logik, Zahlen, Linearität, Listen usw., also mehr beim sachlichen, analytischen Denken. Die rechte Gehirnhälfte hingegen dominiert in den Bereichen Vorstellungskraft, Farben, räumliches Bewustsein usw., ist also mehr für das kreative und schöpferische Denken zuständig.
Durch das Mind Mapping werden nun beide Gehirnhälften in den Denkprozess gleichermaßen mit einbezogen. Die Denk- und Gedächtnisleistung wird dadurch also gesteigert.
Video von Tony Buzan
Gewöhnlich werden Informationen eher in Listenform dargestellt und aufbereitet, der Nachteil dabei ist:
Schlüsselworte gehen in langen Notizen in der Masse weniger wichtiger Informationen eher unter
Monotone und einfarbige Notizen sind langweilig und erschweren das Erinnern
Herkömmliche Notizen enthalten oft viel unnötige Informationen, die man auch erst lesen und verarbeiten muss
Die kreative Hirnhälfte wird nicht gefordert
Mind Maps konventionell
Mind Maps sind vielseitig einsetzbar.
beim Brainstorming (alleine oder im Team),
beim Aufbereiten und Strukturieren von Informationen,
bei der Ideenfindung
...
Eine Mind Map basiert auf Schlüsselworten, welche mit Linien verbunden werden. Eine Mind Map ist umso effektiver, je bunter und ausgefallener die Darstellung.
Die folgende Mind Map zeigt eindrucksvoll, wie man Mind Maps erstellt und wozu sie geeignet sind.
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Quelle: Markus Bärlocher auf wikipedia.org
Mind Mapping mit dem Computer
Mittlerweile gibt es auch für den Computer sehr gute Software um Mind Maps zu erstellen. Der Vorteil am Computer liegt in der Interaktivität mit anderen Programmen wie z.B. Microsoft Office. Damit erschließen sich noch einmal ganz andere Möglichkeiten. Das wohl bekannteste Programm um Mind Maps zu erstellen ist MindManager.
Aber auch im Open Source Bereich gibt es mittlerweile ganz brauchbare Programme. Der Funktionsumfang ist dabei bei weitem nicht so groß wie beim MindManager aber die wesentlichen Funktionen sind vorhanden. Ein Beispiel hierfür ist FreeMind (Link zum Download siehe unten).
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. April 2009 um 18:17 Uhr